Operative Gynäkologie

Gemeinsam treffen wir die Entscheidung für eine Operation im Rahmen der Sprechstunde. Wir begleiten Sie vor, während und nach der Operation.
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Vor einem Eingriff werden wir mit Ihnen alle Fragen in der Sprechstunde klären, damit Sie sich gut informiert auf die Operation einlassen können. Dafür werden wir mit Ihnen nochmals die Untersuchungsbefunde anschauen und eine Operationsaufklärung durchführen. Zum besseren Verständnis werden wir mit Ihnen die Operationsschritte mittels einer Skizze erklären. Sie werden darüber informiert, ob die Operation ambulant oder stationär durchgeführt wird.
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Die Operation wird von uns direkt am Bethesda Spital Basel und in der CARDIANE ErgolzklinikLiestal durchgeführt. Am Gesundheitszentrum Fricktal (GZF / Rheinfelden) operieren wir gemeinsam mit dem Chefarzt, Co-Chefarzt und Leitendem Arzt in einer jahrelangen, kompetenten Kooperation. Postoperativ werden Sie hier vom Spitalteam GZF begleitet.
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Spitalaufenthalt: Sollte es sich um einen stationären Aufenthalt handeln, werden wir Sie regelmässig im Spital besuchen und die Betreuung mit der Pflege direkt kommunizieren (Bethesda Spital Basel und in der CARDIANE Ergolzklinik Liestal.
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Die Nachbetreuung nach dem Spitalaufenthalt (Wundkontrollen und Fadenentfernung) erfolgen erneut in unserer Gemeinschaftspraxis im Stadtmarkt in Liestal. So auch die Abschlusskontrollen, die i.d.R. nach 4-6 Wochen stattfinden.
Gerne begleiten wir Sie persönlich als erfahrene operativ-tätige Frauenärzte in folgende Kliniken.
Operationen
| Operationen | |
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| Schamlippen-Korrektur | Korrekturen werden durchgeführt aufgrund von Beschwerden oder auf Wunsch der Patientin. Eine Kostengutsprache wird bei der Krankenkasse eingeholt. Bei der operativen Technik hat sich der Randschnitt durchgesetzt, da wir hier mit einer sehr guten Wundheilung rechnen dürfen und eine problemlose Formung des Gewebes möglich ist. ![]() |
| Schamlippen-Abszess | Eine häufige Ursache eines Abszesses ist die Entzündung der Bartholini-Drüse. Diese Drüse ist zuständig für die Befeuchtung des Scheideneingangs. Bei der Operation wird versucht die Bartholini-Drüse zu erhalten. Die Operation nennt man Marsupialisation. ![]() |
| Senkungs-Operationen | Im Leben einer Frau kann es dazu kommen, dass sich die Blase (Zystozele), der Darm (Rektozele) oder die Gebärmutter (Deszensus uteri) senkt. Gewöhnlich können diese Operationen von der Vagina aus durchgeführt werden. Man kennt diese Operationen unter dem Begriff Vaginalraffung. ![]() |
| Gebärmutter-Spiegelung (Hysteroskopie) | Eine Hysteroskopie wird durchgeführt wegen Blutungsstörungen oder bei Verdacht auf Polypen bzw. Myomen. Dabei wird mit einer Kamera in die Gebärmutter eingegangen. Es kann dann nicht nur die Gebärmutterhöhle gesehen werden, sondern auch gezielt eine Struktur herausgeschnitten werden. ![]() |
| Bauchspiegelung (Laparoskopie) Entfernung Gebärmutter mit oder ohne Muttermund | Bei der Bauchspiegelung operieren wir mit der Schlüsseloch-Chirurgie und machen dafür nur kleine Einschnitte im Bereich der Bauchdecke. Der Vorteil der minimal invasiven Chirurgie ist die deutlich schnellere Erholungszeit. Wenn Eierstöcke oder gar die Gebärmutter entfernt wird, dann bleibt man stationär im Spital. ![]() |
| Unterbindung (Sterilisation) | Die Unterbindung wird mittels Bauchspiegelung durchgeführt. Es gibt 2 Möglichkeiten. Entweder wird nur der Eileiter durchtrennt oder der ganze Eileiter wird entfernt. Mit der Entfernung des ganzen Eileiters kann das Risiko für Eierstockkrebs für das übrige Leben deutlich vermindert werden. Eine laparoskopische Unterbindung kann ambulant durchgeführt werden. ![]() |
| Entfernung einer Eierstockzyste oder eines Eierstock’s | Besteht beim Eierstock eine Zyste, so operieren wird dies vor der Menopause unter Erhaltung des Eierstockes. Ab der Menopause ist es häufig sinnvoll den ganzen Eierstock zu entfernen. Der Grund hierfür ist, dass der Eierstock in der Menopause keine Funktion mehr hat und nur das Risiko besteht, einen Eierstockkrebs zu entwickeln. |





